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Jagdrichtlinien zur Jagd in den Ötztaler Alpen

Bedingung für die Jagd in Tirol

Ohne gültige Tiroler Jagdkarte oder Jagdgastkarte darf eine Pirschführung nicht erfolgen.
Für die Ausstellung der Gastjagdkarte benötigen Sie einen gültigen heimischen Jagdschein.
Die Jagdgastkarte wird bei Bedarf von uns ausgestellt und vom Pirschführer vor Ort ausgehändigt.

Anzahlung:

Bei Übernahme der Abschüsse bitten wir Sie, die vorgeschriebene Anzahlung innerhalb von 14 Tagen
nach erhalt der Bestätigung zu leisten.
Nach erhalt der Anzahlung, sehen wir Ihre Reservierung als fix an.

Storno / Absagen:

Bei Stornierung bis 61 Tagen vor Reisebeginn werden 30% der Arrangementkosten berechnet, bei
Stornierung zwischen 60 und 31 tagen vor Reisebeginn 50%, bei Stornierung kürzer als 31 Tagen vor
Reisebeginn werden alle gebuchten Leistungen als Stornogebühr berechnet.
Es ist von Vorteil, selbst einen entsprechenden Versicherungsschutz abzuschließen.

Abschuss:

Der Abschuss muss vor der Jagd mit dem Pirschführer besprochen und dem Abschussplan
entsprechen. Der Abschuss des gewünschten Wildes kann nur durch die Freigabe des Jagdführers
erfolgen. Mit dem Abschuss sind sämtliche Taxen verbindlich, auch wenn das erlegte Stück nicht der
erhofften Qualität und Preisvorstellung entsprechen sollte.

Trophäen:

Die Trophäen werden auf Wunsch ausgekocht oder präpariert.
Sie gehen erst nach vollständiger Bezahlung der Gesamtrechnung und erfolgter Vorlage bei der
Pflichttrophäenschau in das Eigentum des Erlegers über.
Das Wildbret (samt Decke) verbleibt der Jagdverwaltung zur Verwertung.

Waffe:

Es sollten nur Waffen mit einem Mindestkaliber von 7mm und möglichst gestreckter Flugbahn
geführt werden. Die Verwendung von Vollmantelgeschossen für die Jagd auf Birkhahn oder das
Murmeltier ist nicht gestattet.
Falls Sie keine geeignete Waffe besitzen, können Sie eine Leihwaffe von uns verwenden.

Hunde:

Eigene Hunde – auch Jagdhunde – dürfen auf dem Pirschgang nicht mitgenommen werden!!!

Haftung:

Die Jagdausübung und alle Fahrten zum und innerhalb des Reviers erfolgt auf eigene Gefahr und
eigenes Risiko.

Anschweißen:

Man sollte nur unter besten Voraussetzungen schießen, um das Wild zu erlegen.
Im Falle von Anschweißen wird die Jagd unterbrochen und mit einem Schweißhund nachgesucht.
Wird ein angeschweißtes Wild erst nach Beendigung des Jagdaufenthaltes des Jagdgastes zustande
gebracht, so ist die Differenz zwischen dem Betrag für Anschweißen und der Abschusstaxe
nachzuzahlen, worauf dem Erleger die Trophäe des Wildes ausgefolgt wird.

Zahlung:

Die Jagdabrechnung kann nur mit Vorkassa oder in bar vor Ort bezahlt werden


Checkliste Jagd:

Die Bergjagd gilt als die Krone des Waidwerks, bedenken Sie jedoch: Sie jagen im Hochgebirge.
Das Klima kann sehr wechselhaft sein, selbst im Sommer kann es schneien.

  • gut eingelaufene Bergschuhe, bergtaugliche Jagdkleidung
  • Warme Jacke, Regenschutz
  • Ersatzkleidung, Wechselwäsche
  • Handschuhe, Mütze
  • Rucksack mit mind. 35l Fassungsvermögen
  • Schießstock oder Zweibein
  • Stirnlampe oder Taschenlampe
  • Fernglas, Jagdmesser
  • ausreichend Munition
  • Jagdschein / EU – Waffenpass
  • Sonnen bzw. Kälteschutz
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